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Zwei Räder, zwei Wege – ein Gespräch über das, was trägt 

Dialog-Abend am Donnerstag, den 30.04.2026, 19:00 Uhr im Gemeindesaal

Zwei Radreisen, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und doch an derselben Stelle tief werden: wenn der Kopf zweifelt, der Körper schwächelt und das Herz trotzdem weiß, dass es weitergeht.

Wir laden ein zu einem Dialog-Abend mit bunten Bildern sowie tiefen und humorvollen Geschichten. Im Gespräch erzählen Ariane Hotzel und Stefan Comes von Momenten, die man nicht planen kann – die aber bleiben. Kein Reisebericht zum Abhaken, sondern zwei Wege, die zeigen, was sichtbar wird, wenn der Alltag weit weg ist.

Ariane Hotzel, Coachin für Frauen, ist den ganzen April mit ihrem alten Trekkingrad in Italien unterwegs. Ihr Ziel: Transformation und 1.600 Kilometer „abliefern“. Start am Gardasee, schneebedeckte Berge in der Ferne. Venedig zum 50. Geburtstag. Dann an der Adria Richtung Süden, Seitenwechsel nördlich von Neapel auf die andere Küste, über Ostern nach Rom – und das Finale in der sommerlichen Toskana. Ein Monat, in dem der Kopf klarer wurde – weil er nur noch mit dem Wesentlichen beschäftigt war: dem Rhythmus der Pedale, dem Wetter, dem Weg und dem Sein.

Stefan Comes, Pfarrer, startet am 15. Mai zu einer fünfeinhalb Wochen langen, fast 3.000 Kilometer weiten Reise Richtung Galizien. Er hat Fragen an Gott im Gepäck und erzählt von Hochs und Tiefs, von Begegnungen und Einsamkeit, von wunderschönen Landschaften, aber auch zähen Einöden. Und von der Erfahrung, dass Gott nicht erst am Ziel wartet, sondern vom Anfang bis zum Ende mit dabei war – sich als Hirte erwiesen hat, durch Esel zu ihm gesprochen und an einer Stelle sogar Wasser in Wein verwandelt hat.

Was beide verbindet: das Staunen darüber, wie ähnlich sich entscheidende Momente anfühlen – obwohl die Motive so verschieden sind. Ein Abend über Übergänge, Mut und das, was trägt. Und über das gute Gefühl, unterwegs nicht nur Strecke zu machen, sondern innerlich in Bewegung zu kommen.

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